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Wird eine Homocysteinsenkung beabsichtigt, dann reicht meist die
Einnahme geringer Mengen an Folsäure und Vitamin-B12 für eine
etwa 20 bis 25% Senkung aus. Der Erfolg ist umso größer je höher
der Ausgangswert war.
Empfohlen werden zunächst geringe Dosierungen von 0.3−0.8 mg
Folsäure, bis 0.1mg (100µg) Vitamin-B12 und 2-25mg Vitamin-B6
(siehe
Therapieschema).
Folsäure und
Vitamin-B12 sollten grundsätzlich gemeinsam
eingenommen werden, da beide Vitamine im Stoffwechsel direkt
miteinander funktionell verbunden sind. Bei einem
Vitamin-B12-Mangel würde u.U. alleinige Folsäuregabe nicht
wirken können („Folat-Falle“).
Sollte Homocystein durch diese Dosierungen nicht ausreichend zu
senken sein, können höhere Dosierungen von 1.0−5.0 mg Folsäure,
bis 0.1−1.0mg (100−1000µg) Vitamin-B12 und 2−25mg Vitamin-B6
sinnvoll sein.
Weil auch bestimmte
Medikamente durch
Wechselwirkungen mit
Vitaminen eine Homocysteinerhöhung verursachen können, kann
schon das Absetzen oder der Wechsel eines Medikamentes eine
Homocysteinsenkung bewirken. In jedem Fall wäre dies zuvor mit
dem behandelnden Arzt zu besprechen und abzuwägen. Eine
begleitende Vitamingabe kann u.U. einer
Medikamenten-assoziierten Homocysteinerhöhung entgegenwirken
oder diese auch ganz verhindern.
Änderungen bestimmter
Lebensstilfaktoren können u.U. zu einer
Homocysteinsenkung führen.
In seltenen Fällen können weiterführende Maßnahmen oder auch
eine Spezialdiagnostik - etwa bei Nicht-Ansprechen alle
Maßnahmen - notwendig sein.
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